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Preisdruck im Europageschäft setzt GlaxoSmithKline zu

London Der anhaltende Druck auf die Medikamenten- Preise in Europa und die sinkende Nachfrage nach Impfstoffen machen dem britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) schwer zu schaffen.

Der operative Gewinn schrumpfte um 15 Prozent auf 1,97 Milliarden Pfund (rund 2,95 Milliarden Franken). Das wirtschaftliche Umfeld in Europa für Arzneien und Impfstoffe sei anhaltend schlecht, erklärte Konzernchef Andrew Witty am Mittwoch. «Es ist klar, dass der Markt in Europa eine längere Zeit unter ökonomischem Druck stehen wird.» Seit Jahren müssen Arzneimittelhersteller mit rückläufigen Medikamentenpreisen in Europa zurechtkommen. In Südeuropa hat die Euro-Schuldenkrise die Situation noch einmal verschärft. In manchen Ländern kam es zu drastische Kürzungen in den Gesundheitssystemen. Bis Juli hatte GSK noch in Aussicht gestellt, dieses Jahr beim Umsatz wieder auf Wachstum umzuschwenken. Doch das schwache Europa- Geschäft hatte Witty die Pläne durchkreuzt. Bereits im Juli musste er einräumen, dass die Erlöse 2012 voraussichtlich stagnieren werden. Witty bestätigte diese Prognose am Mittwoch, wobei er allerdings voraussetzt, dass sich das Wirtschaftsumfeld in Europa nicht noch weiter verschlechtert. Der Konzernumsatz sank im dritten Quartal binnen Jahresfrist um acht Prozent auf 6,53 Milliarden Pfund. In Europa schrumpften die Erlöse mit neun Prozent noch deutlicher, wobei die Preise um sieben Prozent sanken und die Verkaufsmengen um zwei Prozent zurückgingen.

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