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Printmedien verdienen weniger mit Inseraten

Die Schweizer Printmedien haben im vergangenen Jahr mit Inseraten leicht weniger eingenommen.

Grund für das Minus waren unter anderem die letzten beiden Monate im Jahr 2011. Im Dezember 2011 verdienten die Printmedien mit 114,3 Millionen Franken und damit 9,9 Prozent deutlich weniger als im Vorjahr. Bereits im November gingen die Einnahmen um 9,7 Prozent zurück. Einen markanten Einbruch erlitt im Dezember die Sonntagspresse, wie die WEMF AG für Werbemittelforschung in ihrer jüngsten Statistik ermittelte. Sie nahm mit 10,8 Millionen Franken 16,6 Prozent weniger ein als im Vergleichsmonat 2010. Zulegen konnte einzig die Fachpresse mit einem Zuwachs von 8,8 Prozent auf 3,8 Millionen Franken, wie der Statistik zu entnehmen ist. Übers Jahr gesehen hielten sich Inserateeinnahmen der Printmedien indes relativ stabil. Der Rückgang betrug 0,4 Prozent auf 1,56 Milliarden Franken. Weniger Inserate wurden 2011 in der Tagespresse (-1,7 Prozent), der Finanz- und Wirtschaftspresse (-2,8 Prozent) sowie der Publikumspresse (-3,8 Prozent) geschaltet. Die regionale Wochenpresse ( 1,6 Prozent), die Sonntagspresse ( 3,4 Prozent), die Spezialpresse ( 3,9 Prozent) und die Fachpresse ( 2,1 Prozent) hingegen konnten ihre Einnahmen ausbauen. Deutlich mehr insereriert wurde im vergangenen Jahr über Prospektbeilagen. Diese verzeichneten ein Plus von 4,8 Prozent auf 118,8 Millionen Franken. Stellenanzeigen (-6,6 Prozent) waren für Inserenten derweil weniger interessant.

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