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Rezessionsängste belasten Börsen in Asien - Tokio schert aus

Tokio Der steigende Ölpreis und die Rezessionsgefahr in der Euro-Zone hat an den Börsen in Asien für Unruhe gesorgt.

Lediglich der Aktienmarkt in Tokio konnte sich wegen eines schwächeren Yen dem Trend am Donnerstag entziehen. Die Kurse in Taiwan, Südkorea, Hongkong, und Singapur gaben jeweils rund ein Prozent nach. Die Börse in Shanghai pendelte um ihren Schlusskurs vom Mittwoch. Besonders die Skepsis über die Entwicklung der Weltwirtschaft drückte auf die Stimmung. Der Ölpreis lag so hoch wie seit neun Monaten nicht mehr, und die Rezessionsgefahr in der Euro-Zone nimmt im Sog der Schuldenkrise bedrohlich zu - wie der vorläufige Markit- Einkaufsmanagerindex für Februar am Mittwoch zeigte. Dagegen machte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index anfängliche Verluste gut und ging mit einem Plus von 0,4 Prozent auf 9595 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,5 Prozent auf 829 Punkte. Die Aktien des Chipherstellers Elpida kletterten 13 Prozent, nachdem Goldman Sachs und Credit Suisse ihre Anteile an dem Unternehmen erhöht haben. Die Anteilsscheine von Mazda liessen dagegen sieben Prozent Federn. Der Verluste schreibende Autobauer will durch eine Kapitalerhöhung umgerechnet 1,5 Milliarden Euro einsammeln und damit deutlich mehr als Finanzkreise erwartet hatten. In Hongkong verbuchten die Papiere von Esprit ein Plus von 16 Prozent. Die hauptsächlich in Europa präsente Modekette wies im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres zwar einen Einbruch des Nettogewinns von 74 Prozent aus. Der Markt hatte jedoch noch Schlimmeres befürchtet.

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