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Rieter-Aktie fällt stark wegen schlechterer Aussichten

Die Geschäftsaussichten des Winterthurer Textilmaschinenbauers Rieter haben sich verschlechtert.

Die Anleger an der Börse reagierten auf die Negativ-Nachricht, indem sie den Aktienkurs in die Tiefe schickten. Am Mittwochvormittag um 11 Uhr lagen die Titel um 10,18 Prozent im Minus. Davor hatten sie zeitweise sogar über 13 Prozent ihres Werts verloren. Am Dienstagabend hatte das Traditionsunternehmen den Ausblick für das zweite Halbjahr 2012 gesenkt. Das Management geht davon aus, dass die Einnahmen der Monate Juli bis Dezember um über ein Fünftel tiefer liegen werden als in der ersten Jahreshälfte. Kunden hätten Aufträge verschoben oder storniert, hiess es. Im grossen Markt China belasteten die staatlich definierten Rohstoffpreise den Garnabnehmermarkt, während in der für Rieter ebenfalls wichtigen Türkei ein Förderprogramm der Regierung die Nachfrage in einem Masse, wie es erwartet worden sei, belebt habe. Auch das Geschäft mit Maschinenteilen lahmt. Im ersten Halbjahr hatte das global tätige Unternehmen 490 Millionen Fr. Umsatz erzielt und ein Betriebsresultat von 32 Millionen Fr. ausweisen können. Rieter geht davon aus, dass der Betriebsgewinn im zweiten Halbjahr noch mehr oder weniger ausgeglichen sein wird.

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