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Rosneft umgeht US-Sanktionen über Genf

Eine Genfer Tochterfirma des russischen Ölkonzerns wurde von den USA wegen des Handels mit Öl aus Venezuela sanktioniert. Doch die Geschäfte laufen weiter.

Hier wird gebohrt: Eine Tiefenpumpe auf dem Maracaibo-See in Venezuela. (Foto: Getty Images)
Hier wird gebohrt: Eine Tiefenpumpe auf dem Maracaibo-See in Venezuela. (Foto: Getty Images)

Es sollte ein Angriff auf den wirtschaftlichen Lebensnerv Venezuelas werden, die Ölindustrie: Seit einigen Wochen befindet sich die Schweizer Tochterfirma des russischen Erdölkonzerns Rosneft auf der Sanktionsliste des US-Finanzministeriums. Rosneft Trading aus Genf wickelte bislang einen grossen Teil der ­Erdölexporte der ­venezolanischen Ölgesellschaft PDVSA ab. Mit der Massnahme wollen die USA die Regierung von Sozialist Nicolás Maduro in die Knie zwingen. Denn das Land ist auf die Öleinnahmen angewiesen. Der vom russischen Staat kontrollierte Rosneft-Konzern ist dafür ­besonders wichtig. Das Unternehmen verurteilt die Sanktionen denn auch als illegal und ­ungerechtfertigt.

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