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Rücktritt Grübel CVP-Nationalrat Pirmin Bischof: Grübel falsche «Gallionsfigur»

Der Rücktritt von UBS-Konzernchef Oswald Grübel ist für CVP-Nationalrat Pirmin Bischof (SO) keine Überraschung.

Seit der London-Affäre habe sich ein solcher abgezeichnet, sagte der Finanzexperte der Nachrichtenagentur sda. Auch die Interimslösung mit Sergio Ermotti sei keine Überraschung; sie habe sich ebenfalls abgezeichnet. Mit ihm setze die UBS ein Zeichen, denn er komme vom Private Bankung und nicht vom Investmentbanking. Damit stärke die grösste Vermögensverwalterin das Vertrauen in die Stabilität der Bank. Bischof würdigte Grübels grosse Verdienste bei der Sanierung der UBS unmittelbar nach der Rettung der Bank durch die Steuerzahlenden. Er habe das schlingernde Schiff wieder auf Kurs gebracht. «Danach wollte er jedoch wieder auf den alten Kurs zurück», kritisiert Bischof den abtretenden Konzernchef. Offenbar sei die Rettung der Bank durch den Staat für Grübel kein einschneidendes Erlebnis gewesen; für die Politik hingegen schon. «Auch konnte sich Grübel nicht mit dem 'Too big to fail'-Paket indentifizieren», sagte Bischof. Aber er habe die Zeitenwende gespürt. «Und für diese Zeitenwende war er nicht die richtige Gallionsfigur.»

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