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Rückversicherngen Trotz Milliardenlasten verdreifacht Swiss Re den Gewinn

Obwohl Katastrophenschäden den Rückversicherer Swiss Re im vergangenen Jahr Milliarden gekostet haben, glänzt der Rückversicherer mit einem Gewinnsprung.

Unter dem Strich verdreifachte der Konzern das Ergebnis auf 2,63 Milliarden Dollar. Die Erdbebenkatastrophen in Neuseeland und Japan und Fluten in Australien hatten dem Konzern den Jahresauftakt verdorben und für rote Zahlen gesorgt. Swiss Re fing sich seit dem zweiten Quartal aber wieder auf, nicht zuletzt dank umfangreicher Reserveauflösungen und einer günstigen Steuerquote. Auch die günstige Entwicklung der Kaptialanlagen stützte den Rückversicherer. Im Vorjahr belasteten Swiss Re zudem die Kosten, die für die Rückzahlung einer Anleihe fällig geworden waren. 2009 musste sich Swiss Re angesichts von hohen Verlusten in Zusammenhang mit der amerikanischen Subprimekrise beim Investoren Warren Buffett Geld besorgen. Im Sachgeschäft allerdings zeigten sich die Folgen der teuren Naturkatastrophenschäden des vergangenen Jahres, wie aus den am Donnerstag präsentierten Jahreszahlen hervorgeht: Die Schadenleistungen und administrativen Kosten der Swiss Re überstiegen das Prämienvolumen. Der Schaden-Kosten-Satz (Combined Ratio) liegt für 2011 bei 101,6 Prozent. Das operative Resulat des Sachgeschäfts fiel um fast die Hälfte auf 1,3 Milliarden Dollar. Nach den zahlreichen Naturkatastrophen ziehen die Preise für den Risikoschutz aber wieder an. Er beobachte eine «verhaltene, aber breit abgestützte Wende im Markt» für Rückversicherungspreise, sagte Swiss-Re-Konzernchef Michel Liès. Der Luxemburger führt seit 1. Februar als Nachfolger von Stefan Lippe den zweitgrössten Rückversicherer der Welt. Lippe hatte den Rückversicherer nach der Krise 2008/09 wieder auf Kurs gebracht und den Konzern neu strukturiert.

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