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Russland hebt Exportverbot für Getreide auf

Moskau Nach fast einem Jahr Exportstopp will Russland sein Getreide künftig wieder ins Ausland verkaufen.

Das derzeit geltende Ausfuhrverbot solle zum 1. Juli aufgehoben werden, erklärte Ministerpräsident Wladimir Putin am Samstag. Damit kehrt der einst drittgrösste Weizen-Exporteur an die Weltmärkte zurück. Russland hatte Anfang August 2010 die Ausfuhr eingestellt, nachdem die schwerste Dürre seit mehr als hundert Jahren zu massiven Ernteausfällen geführt hatte. In diesem Jahr werden die russischen Bauern wieder mehr Getreide einfahren als 2010. Allerdings dürfte die Ernte noch nicht wieder so gut ausfallen wie in den Jahren vor der Hitzewelle. Laut Putin wird die Regierung heimischen Landwirten während des Exportstarts unter die Arme greifen. Das am 5. August 2010 verhängte Ausfuhrverbot soll nun planmässig auslaufen. Dass es nicht verlängert wird, dürfte sich auch am Getreidemarkt auswirken. Neue Lieferungen aus Russland könnten die Preise senken, die derzeit weit über dem Niveau vor dem Exportstopp liegen. Sie könnten die Lage auf den internationalen Märkten entspannen, wo schlechte Ernteprognosen aus anderen wichtigen Anbauregionen wie Europa und den USA mit wachsender Sorge beobachtet werden.

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