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Schattenwirtschaft in Bulgarien wächst in der Krise

Sofia In der Krise ist Bulgariens Schattenwirtschaft markant gewachsen.

In einigen Branchen oder Regionen des Balkanlandes wird zu 75 Prozent schwarz gearbeitet. Das geht aus einer Studie des Verbandes des Industrie-Kapitals (AIKB)in Bulgarien hervor, die am Mittwoch in Sofia veröffentlicht wurde. Nach Ansicht der Arbeitgeber nimmt die Schattenwirtschaft 42 Prozent der gesamten Wirtschaft des Landes ein. Nach Ansicht der Arbeitnehmer sind es im Schnitt sogar 58 Prozent. Die Schattenwirtschaft sei in Bulgarien um das Mehrfache grösser als in anderen EU-Staaten, sagte der Vize-Minister für Arbeit und Soziales, Krassimir Popow. In der Krise versuchten immer mehr Arbeitgeber ihre Kosten zu verringern, indem sie keine oder geringere Steuern und Sozialabgaben zahlen. «Die unfaire Konkurrenz gehört zu den Hauptproblemen des Unternehmertums in Bulgarien», sagte er.

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