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Schindler erneut von tödlichem Unfall in Japan betroffen

Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler ist in Japan erneut in einen tödlichen Unfall verwickelt.

Der Unfall ereignete sich in einem Hotel in Kanzawa. Eine sechzigjährige Frau kam ums Leben. Es handelt sich um eine Mitarbeiterin des Hotels, wie Schindler am Mittwochabend mitteilte. Zum jetzigen Zeitpunkt seien die Ursachen des Unfalls nicht näher bekannt und Schindler könne deshalb keine weiteren Informationen zum Hergang des Unfalls geben, heisst es in der Mitteilung. Schindler unterstütze die Behörden vollumfänglich bei den Abklärungen der Unfallursache. Beim betroffenen Aufzug handelt es sich um eine Installation aus dem Jahre 1998. Schindler stand in der japanischen Öffentlichkeit während Jahren in der Kritik, weil bei einem Unfall mit einem Schindler-Lift 2006 ein Junge ums Leben kam. Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Schweiz und Japan waren getrübt, obwohl Schindler keine Konstruktionsfehler nachgewiesen werden konnten. Schindler-Manager haben damals mit einer öffentlichen tiefen Verbeugung in Tokio ihr Bedauern ausgedrückt und versucht, das Vertrauen wieder herzustellen. Dennoch konnte Schindler jahrelang keine Lifte mehr in Japan verkaufen. Der erneute tödliche Unfall ist in Japan bereits in den Medien. Schindler hat bereits eine Medienkonferenz abgehalten, sich bei den Hinterbliebenen entschuldigt und Beileid ausgesprochen. Notiz an die Redaktion: Folgt Ergänzung mit Stellungnahme von Schindler

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