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Schlechte Kontrollen Grund für Fehlspekulation bei JPMorgan

Washington Im Spekulationsskandal um die US-Grossbank JPMorgan Chase hat der Leiter einer US-Regulierungsbehörde unzulängliche interne Kontrollen für den Milliardenverlust verantwortlich gemacht.

Die Investmentabteilung von JPMorgan Chase habe «unzureichendes Risikomanagement» betrieben. Dies sagte am Mittwoch Thomas Curry, der das für die Bankenüberwachung zuständige Office of the Comptroller of the Currency (OCC) leitet. Seine Behörde werte derzeit die Ergebnisse einer Untersuchung aus, um eine «detaillierte Chronologie der Ereignisse» zu erstellen. Curry äusserte sich am Mittwoch bei einer Anhörung vor dem Bankenausschuss des Senats in Washington. Der Top-Beamte erklärte, dass seine Behörde auch «selbstkritisch» prüfen werde, ob ihr bei der Aufsicht Fehler unterlaufen seien. Die Überprüfung werde «in den kommenden Wochen» abgeschlossen sein. JPMorgan Chase hatte im Mai einräumen müssen, durch Fehlspekulationen mit Kreditausfallversicherungen einen Verlust von mindestens zwei Milliarden Dollar erlitten zu haben. Mehrere Regulierungsbehörden haben Untersuchungen des Vorfalls eingeleitet. Im Rahmen der Untersuchung des US-Senats wird auch JPMorgan-Chef Jamie Dimon dem Bankenausschuss Rede und Antwort stehen müssen.

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