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Schuldenkrise drückt Credit Agricole tief ins Minus

Paris Die Schuldenkrise in Europa und Kosten für den geplanten Stellenabbau haben die französische Grossbank Credit Agricole im vierten Quartal tief in die roten Zahlen gedrückt.

Zwischen Oktober und Ende Dezember entstand ein Verlust von rund 3 Milliarden Euro. Durch den hohen Verlust im letzten Quartal muss das Institut erstmals seit seiner Gründung im Jahr 2001 einen Jahresverlust hinnehmen, teilte die Bank am Donnerstag in Paris mit. 2011 habe das Minus knapp 1,5 Milliarden Euro betragen - 2010 hatte die Bank noch 3,6 Milliarden Euro verdient. Die Credit Agricole ist von der anhaltenden Krise in Griechenland gleich zweimal getroffen. Zum einem hält sie wie die meisten Konkurrenten griechische Staatsanleihen, deren Wert im Laufe des Jahres immer wieder nach unten korrigiert werden mussten. Nach den jüngsten Beschlüssen der Regierungen erhöhten die Franzosen ihre Wertberichtigung auf die Griechen-Papiere auf 74 Prozent. Zudem ist die Credit Agrciole über die Beteiligung Emporiki vor Ort vertreten. Die gesamten Belastungen aus den Problemen in Griechenland beliefen sich 2011 auf fast 2,4 Milliarden Euro. Dazu kamen noch Abschreibungen auf Beteiligungen an der spanischen Bankinter und der Banco Espirito Santo (BES) in Portugal, die sich auf 2,5 Milliarden Euro summierten.

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