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Schwache Bilanzen lassen US-Börsen in die Tiefe rauschen

New York Enttäuschende Unternehmensbilanzen haben die Anleger an der Wall Street am Dienstag in die Defensive getrieben und den US-Börsen kräftige Abschläge eingebrockt.

Die Quartalszahlen und Prognosen bestätigten die Befürchtungen vor einer Wirtschaftsflaute. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging 1,8 Prozent schwächer mit 13'102 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 1,4 Prozent und schloss bei 1413 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büsste 0,9 Prozent ein auf 2990 Punkte. Der Chemiebetrieb Dupont setzt nach einem unerwarteten Gewinneinbruch den Rotstift an und streicht weltweit 1500 Stellen. Damit reagiert der Konzern auf eine schrumpfende Nachfrage nach Chemikalien für die Bauwirtschaft und Chemieprodukten für die Solarindustrie. Die Aktie verlor neun Prozent. United Technologies kappte nach einem Gewinnrückgang im dritten Quartal seine Umsatzprognose. Dabei verwies der Triebwerkshersteller auf eine schwache Nachfrage von Fluggesellschaften. Die Aktie gab fast ein Prozent nach. Drei Prozent zulegen konnte dagegen die Aktie des grössten Paketdienstes UPS. Der sich abkühlende Welthandel und hohe Abschreibungen trugen UPS zwar einen Gewinneinbruch ein. Bereinigt lag der operative Gewinn aber knapp auf Höhe des Vorjahres. Eher reserviert reagierten die Anleger auf die Vorstellung des neuen Apple Mini-Tablet mit einem kleineren Bildschirm als bei dem Bestseller iPad. Die Apple-Aktie notierte 3,3 Prozent schwächer, allerdings hatte sie am Montag deutlich zugelegt. An der New York Stock Exchange wechselten rund 650 Millionen Aktien den Besitzer. 799 Werte legten zu, 2186 gaben nach und 95 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,8 Milliarden Aktien 883 im Plus, 1591 im Minus und 120 unverändert.

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