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Schwache US-Konjunkturzahlen ziehen Börsen tief ins Minus

An den Börsen kommt es wegen enttäuschenden US-Konjunkturzahlen wieder zu drastischen Abgaben: Auch der Schweizer Leitindex SMI verlor über 4 Prozent, der Franken wurde wieder stärker.

In den USA haben die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die Konsumentenpreise deutlich stärker zugenommen, als von Ökonomen prognostiziert. Als auch noch der Philly-Fed-Index schwächer als erwartet ausfiel und Sorgen um eine neuerliche Rezession in den USA weiteren Auftrieb erhielten, gingen viele Börsen in den freien Fall über. Der Dow-Jones-Index tauchte zu Handelsbeginn um 500 Punkte. Eine Stunde nach Handelsbeginn notierte das Barometer 3,9 Prozent schwächer auf 10'968 Punkten. Europäische Börsen gerieten in den Sog. Der Schweizer Schwergewichteindex SMI stand um 16.30 Uhr um 4,4 Prozent tiefer auf 5180 Punkten. Zeitweise hatte er bis zu 5,4 Prozent nachgegeben. Der am SPI gemessene Gesamtmarkt tauchte um 4,3 Prozent auf 4717 Zähler. Der Franken fiel gegenüber dem Euro wieder unter die Marke 1,13 Franken. Gegenüber dem Dollar notierte die Schweizer Währung etwas schwächer bei unter 79 Rappen. Händlern zufolge griff die Schweizerische Nationalbank (SNB) über dem Terminmarkt dem Euro und dem Dollar unter die Arme. Als sicherer Hafen gesucht wurde Gold, das mit über 1816 Dollar abermals einen Rekordstand erreichte.

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