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Schweizer Aktienmarkt mit verhaltenem Start in die neue Woche

Der Schweizer Leitindex SMI hat am Montag schwächer geschlossen.

Am Schweizer Börsenparkett zeigten sich die Marktakteure vorsichtig, vor allem weil viele Anleger die Ergebnisse des Euro-Finanzministertreffens abwarten. Zudem drang auch die fiskalische Klippe in den USA wieder in das Bewusstsein der Investoren, was sie zu behutsamerem Handeln bewegte. In diesem Marktumfeld und wegen der Kursgewinne der Vorwoche realisierten zahlreiche Aktienbesitzer Gewinne, was das wichtigste Schweizer Börsenbarometer belastete. Zudem blieben bedeutende Kursstimuli im Handelsverlauf aus. Weder aus Europa noch aus den USA veröffentlichten die zuständigen Behörden wichtige Daten zu den Volkswirtschaften. Somit fehlte den Investoren von etwas Orientierung. Der Blue Chip-Index SMI schloss 0,49 Prozent tiefer bei 6681,88 Punkten. Der Swiss Performance Index (SPI) gab um 0,49 Prozent auf 6151,07 Punkte. Grösster Verlierer war am Montag der Aktienkurs von Swiss Life (- 4,0 Prozent). Im Vorfeld des Investorentages am kommenden Mittwoch wurde in der Sonntagspresse bereits heftig spekuliert, wie hoch der lang erwartete Abschreiber auf den Finanzdienstleister AWD sein werde. Dies hat die Aktien des Versicherers belastet. Tiefer standen unter anderem auch die Kurse von Lonza (-1,0 Prozent). Der Chemiekonzern hatte am Vormittag Details zum Sozialplan bekanntgegeben, der mit dem Stellenabbau an den Standorten Basel und Visp einhergeht. Die Aktien von UBS (-1,5 Prozent) wurden auch abgestossen. Am Vormittag hatte die FINMA ihren Bericht zum UBS-Handelsverlust in London im Fall Adoboli vorgelegt und dabei «erhebliche Kontrollmängel» festgestellt. An der Tabellenspitze standen der Aktienkurs von Givaudan mit einem Plus von 0,4 Prozent, gefolgt von Swisscom mit 0,3 Prozent und Sulzer ( 0,2 Prozent).

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