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Schweizer Automarkt bleibt weiterhin stabil

Der Markt für Schweizer Personenwagen hat zuletzt einen Dämpfer hinnehmen müssen.

Von Januar bis September liegt der Verkauf von Neuwagen in der Schweiz sowie im Fürstentum Liechtenstein mit 245'526 Autos trotzdem noch 5,5 Prozent über dem Vorjahresrekord. Im September wurde jedoch ein im Vorjahresvergleich massiv erscheinendes Minus von 20,1 Prozent verzeichnet. Der starke Abfall der Zahlen sei insbesondere durch die hohen Einschreibungen vor Inkrafttreten des revidierten CO2-Gesetzes zustande gekommen, wie der Autobranchen-Dienstleister EurotaxGlass's und der Autogewerbe Verband Schweiz am Donnerstag melden. Viele Neuwagen seien «auf Vorrat» zugelassen worden. Das grosse Angebot an extrem jungen Gebrauchtwagen drücke allerdings auf die Preise und Margen im jeweiligen Fahrzeugsegment. Im Vergleich zu vielen anderen europäischen Märkten sei die Schweiz relativ stabil. Als Gründe verweisen die Experten auf die stabile inländische Wirtschaft, den florierende Arbeitsmarkt, das hohe Lohnniveau, die anhaltende Zuwanderung sowie das hohe Durchschnittsalter des hiesigen Fahrzeugbestandes. Auch die tieferen Preise bei den Importeuren hätten die Nachfrage belebt. Die Euro-Untergrenze habe den Unternehmen geholfen. Bei den Marktanteilen hat es deutliche Verschiebungen gegeben. Volkswagen ist mit gut 13 Prozent die stärkste Marke der Schweiz. Aus dem gleichen Konzern nahmen Audi ( 6,7 Prozent) und Skoda (5,8 Prozent) die Plätze 2 und 3 ein. Der Abstieg bei Peugeot ging weiter und Citroën fiel aus der Liste der zehn meist verkauften Marken.

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