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Schweizer Börse legt leicht zu - Im Wochenvergleich im Minus

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Freitag mit knapp positiven Kursen aus der Sitzung gegangen, hat aber dennoch zum vierten Mal in Serie im Wochenvergleich nachgegeben.

Geprägt war das Geschehen von einer hohen Volatilität, wobei der weiter schwächelnde Euro der Taktgeber war. Nach einem starken Start fiel der Swiss Market Index (SMI) um die Mittagszeit, parallel zum sinkenden Euro, innert Kürze in den Bereich des am Vortag markierten Jahrestiefststandes zurück. Am Nachmittag kam es dann zu einer leichten Beruhigung, die Marke von 6000 Punkten wurde dabei allerdings knapp nicht verteidigt. Der volatile Verlauf der Aktien sowie auch der Devisenkurse drücke die an den Märkten vorherrschende Verunsicherung aus, hiess es in Börsenkreisen. Die nervöse Phase sei durch Gerüchte ausgelöst worden, wonach das neue Sparprogramm in Griechenland in der kommenden Woche vom Parlament nicht abgesegnet werden könnte. Der SMI schloss 0,12 Prozent höher bei 5998,02 Punkten. Im Wochenvergleich ergab sich ein Minus von 2,4 Prozent. Der breite Swiss Performance Index (SPI) landete 0,07 Prozent im Plus auf 5514,85 Punkte. Die beste Performance legten zum Wochenschluss die Titel des Uhrenherstellers Swatch ( 1,7 Prozent) hin. Swatch- Verwaltungsratspräsidentin Nayla Hayek hatte in einem Interview mit dem «Tagesanzeiger» erklärt, dass der starke Franken momentan am meisten «Bauchweh» verursache, ansonsten die Zahlen aber «phänomenal» seien. Die Aktien des Luxusgüterherstellers Richemont ( 1,2 Prozent) gehörten ebenfalls zur Spitzengruppe. Dazwischen schoben sich die Papiere des Tiefsee-Bohrkonzerns Transocean und des Ölserviceunternehmens Weatherford (je 1,4 Prozent) aufs Podest. Die beiden Unternehmen profitierten von einer markanten Erholung der Ölpreise nach der Talfahrt vom Vortag. Der Logistik-Konzern Kühne Nagel ( 1,0 Prozent) und der Energie- und Elektrotechnikkonzern ABB ( 0,9 Prozent) folgten mit ihren Papieren auf den weiteren Plätzen. Die jüngst meist sehr volatilen ABB-Titel haben nach einem Einbruch von rund 14 Prozent in den vergangenen zwei Monaten mit am meisten Aufholpotential. Als weiteres Schwergewicht boten die Nestlé-Aktien ( 0,6 Prozent) dem Markt eine gewisse Stütze, während sich die Titel der Pharmaunternehmen Roche (-0,1 Prozent) und Novartis ( 0,1 Prozent) kaum veränderten. Unter den Finanztiteln hielten sich UBS (-0,1 Prozent) und Julius Bär (-0,2 Prozent) am besten, wogegen die Papiere der Versicherer Zurich Financial Services und Bâloise (je -1,1 Prozent), Swiss Re (- 1,8 Prozent) und Swiss Life (-2,1 Prozent) sowie die Aktien der Grossbank Credit Suisse (-1,3 Prozent) allesamt deutlicher nachgaben. Abgeschlagen am Tabellenende landeten die Aktien des Basler Pharmazulieferers und Life-Science-Konzerns Lonza mit einem Minus von 34 Prozent. Lonza-Titel gehörten bereits am Vortag zu den grössten Verlierern. Die Bank Vontobel hatte die Gewinnschätzungen und das Kursziel für Lonza aufgrund der Frankenstärke deutlich zurückgenommen.

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