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Schweizer Börse schliesst unverändert

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag unverändert geschlossen.

Nach schwachem Beginn und volatilem Verlauf hat der SMI gegen Handelsende seine Verluste noch wettgemacht und über die Woche gesehen ein Plus erreicht. Die kurze Euphorie des Vortages löste sich am Freitag mehr oder weniger bereits wieder in Luft auf. Geprägt war die Stimmung von der Abstufung Spaniens durch die Ratingagentur Fitch sowie von den Gerüchten um einen bevorstehenden Antrag Spaniens beim Euro- Rettungsfonds EFSF auf Hilfe für seine kriselnden Banken. Gestützt haben zum Handelsende die ins Plus drehenden US-Aktien. Die dort veröffentlichten Konjunkturzahlen haben den Märkten indes kaum entscheidende Impulse verliehen. Angesichts der starken Verunsicherung der Investoren waren am Berichtstag vor allem defensive Aktien gesucht. Der Swiss Market Index (SMI) ging unverändert bei 5869,32 Punkten aus dem Handel; im Wochenvergleich ergab sich ein Plus von 1,6 Prozent. Der breite SPI fiel dagegen um 0,1 Prozent auf 5'471,03 Punkte. Bei den grössten Gewinnern waren Lonza und Swiss Re zu finden, deren Aktien 0,9 Prozent respektive 0,6 Prozent an Wert gewannen. Mit Swisscom ( 1,3 Prozent) als Tagessieger und den schwergewichtigen Novartis ( 0,6 Prozent) und Nestlé ( 0,5 Prozent) sorgten indes vor allem einige defensive Aktien für den gehaltenen Wochenabschluss des SMI. Die Roche-Papiere notierten 0,1 Prozent höher. Die Liste der Verlierer war indes am Freitag länger. Angeführt wurde sie vom Chemiekonzern Clariant, dessen Aktie 4,1 Prozent an Wert verlor. Die Verluste erklärten sich allerdings praktisch ganz mit der Nennwertrückzahlung von 0,30 Franken, welche heute vom Kurs abgezogen wurde. Angesichts der wieder gestiegenen Konjunktursorgen standen weitere konjunktursensitive sowie einige Finanztitel am meisten unter Druck: Deutliche Verluste verzeichneten die Titel von CS (-1,9 Prozent), Swiss Life (-1,9 Prozent), Swatch (-1,8 Prozent) und Richemont (-1,2 Prozent). Verluste von rund 1 Prozent oder leicht darüber verzeichneten auch UBS, Julius Bär, ABB oder Transocean.

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