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Schweizer Börse von US-Arbeitsmarktdaten belastet

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag im Sog enttäuschender US-Arbeitsmarktdaten schwächer geschlossen.

Die Wochenbilanz fällt aber positiv aus. Einige Markteilnehmer meinten, die Abschläge sollten vorübergehender Natur sein, da der Arbeitsmarkt ein nachlaufender Indikator sei und die Quartalsberichte der Unternehmen respektive deren Aussichten erfreulich seien. Andere rechnen aber mit weiteren schwachen US-Konjunkturzahlen, was die Aktienmärkte zusätzlich belasten könnte. Das Blue-Chips-Barometer SMI schloss am Freitag 0,84 Prozent tiefer auf 6321,36 Punkten. Im Wochenvergleich ergab sich aber trotzdem ein Plus von 1,9 Prozent. Der breite SPI verlor am Freitag 0,80 Prozent auf 5596,51 Punkte. Grösster Verlierer waren Swiss Re (-4,3 Prozent), womit der Titel die Kursverluste des Vortages (-2,9 Prozent) noch übertroffen hat. Im Gegensatz dazu erholten sich die Aktien von ZFS (&0,2 Prozent), die am Vortag ebenfalls nach Zahlen gar 4,3 Prozent gesunken waren. Aufgrund der schwachen US-Arbeitsmarktdaten büssten vor allem auch die Titel des Personaldienstleisters Adecco (-3,7 Prozent) deutlich an Terrain ein. Sie fielen zwischenzeitlich um bis zu rund 5 Prozent. Auch die konjunktursensitiven Clariant (-3,0 Prozent) sowie der Versicherer Baloise (-2,6 Prozent) gerieten unter die Räder. Auch Nestlé (-1,0 Prozent) gehörten erneut zu den Verlierern. Anlegern machen stark gestiegene Rohstoffpreise etwa beim Weizen Sorgen.

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