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Schweizer Druckereien bereits in der Rezession

Für die Schweizer Druckereien ist die Rezession bereits Realität.

Wegen des starken Frankens verliert die grafische Branche zusehends Aufträge an ausländische Konkurrenten. Die wirtschaftlichen Sorgen werden den Firmen auch in den kommenden Monaten Bauchweh bereiten. Nach einem leichten Aufschwung am Jahresanfang lag die Bruttowertschöpfung im grafischen Gewerbe im dritten Quartal um 9 Prozent tiefer als im Vorjahr und ähnlich tief wie im Krisenjahr 2009. Damit ist im zweiten Quartal in Folge die Leistung gesunken, wie der Branchenverband Viscom auf der Basis von Daten des Forschungsinstituts BAK Basel am Dienstag bekannt gab. Der Export brach um rund 30 Prozent ein, während die realen Importe grafischer Erzeugnisse (ohne Zeitungen und Zeitschriften), erleichtert durch den starken Franken, um 20 Prozent zunahmen. Im Lauf des Jahres fingen die wichtigsten Kunden wie Werbeindustrie und Handel aber an, weniger zu bestellen. Im August, als der Euro nur noch gut einen Franken wert war, sah es besonders düster aus. Immerhin sorge die Anfang September von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) festgelegte Untergrenze für den Euro-Franken-Kurs bei 1,20 dafür, dass sich der tendenziell ruinöse Preiskampf nicht weiter zuspitze, schreibt Viscom.

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