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Schweizer Immobilienmarkt zeigt immer grössere Risse

In unsicheren Zeiten gelten Immobilien als sichere Anlagen.

So fliessen immer mehr Gelder in Schweizer Immobilien. In ihrer Immobilienstudie warnt die Grossbank UBS vor immer grösseren Rissen im Immobilienmarkt. Zwar bleiben die Fundamentaldaten bei den Wohnimmobilien robust, schreibt die UBS. Tiefe Zinsen erfreuen die Hauseigentümer wie noch nie. Die Bevölkerung wächst seit 2007 doppelt so stark wie im langjährigen Durchschnitt. Die Einkommen der Haushalte steigen, wenn auch verlangsamt. Trotz herrschender Zuversicht zeigt der Markt gemäss UBS aber Risse. Innert fünf Jahren legten die Preise für Eigentumswohnungen landesweit um 35 Prozent zu. Die Überhitzung des Wohnungsmarktes ist deshalb vermehrt Thema. Bei den Büroliegenschaften zeigt die weltweite Konjunkturabkühlung Wirkung. Die hohe Resistenz der Büromieten in der Finanzkrise 2008 und 2009 dürfte sich nicht wiederholen, warnt die UBS. Der Beschäftigungsrückgang bei Finanz- und Geschäftsdienstleistern schlage sich nieder. Darum erwartet die UBS 2012 nur noch einen Anstieg der Angebotsmieten um 0,5 Prozent. Bei den Verkaufsflächen dürften die Angebotsmieten um 2 Prozent zurückgehen. Hauptgrund ist das ausgeweitete Angebot. Insbesondere Einkaufszentren weisen gegenüber dem aktuellen Stand 20 Prozent mehr Fläche auf. Hinzu kommt der Einkaufstourismus wegen der Frankenstärke.

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