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Schweizer Modegeschäfte setzen Importeure unter Druck

Den Modegeschäften macht der starke Franken zu schaffen.

Weil die Importeure bisher die Währungsgewinne nicht weitergegeben haben, stellt ihnen der Verband Swiss Fashion Stores ein Ultimatum. Sollten sie ihre Rechnungen nicht in Euro stellen, will der Verband die Namen der fehlbaren Importeure seinen Mitgliedern zukommen lassen, erklärte Armin Haymoz, Geschäftsleiter von Swiss Fashion Stores der Nachrichtenagentur sda. Möglich sei aber auch, die Namen den Konsumentenorganisationen und der Wettbewerbskommission zu melden. Er bestätigte damit eine entsprechende Meldung der Zeitung «Blick» vom Samstag. Haymoz erwartet von den Importeuren Antworten bis zum 5. Oktober. «Wir haben ihnen soeben einen zweiten Brief geschickt», sagte er. Der erste Brief mit der Forderung nach Rechnungsstellung in Euro sei im Juli versandt worden. Ein Drittel der Lieferanten habe positiv darauf geantwortet. Sollten noch weitere Importeure einlenken, könnten die Modegeschäfte die Währungsgewinne an die Kunden weitergeben, «aber nicht vor Frühling 2012». Die Branche könne nicht so schnell wie die Lebensmittelbranche reagieren. Die Modebranche erleidet wegen der Frankenstärke offenbar drastische Einbussen. Im August lagen die Umsätze gemäss der Fachzeitschrift «Textil-Revue» 22,4 Prozent tiefer als im Vorjahr. Bei der Kindermode beträgt die Umsatzeinbusse 33 Prozent.

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