Zum Hauptinhalt springen

SEC fordert von US-Banken Informationen über Europa-Engagement

New York Die US-Börsenaufsicht SEC drängt Banken zur Veröffentlichung von mehr Informationen über ihr Engagement in europäischen Staatsanleihen.

Bisher seien die Auskünfte widersprüchlich in Inhalt wie auch Präsentation gewesen, hiess es in einem SEC-Bericht. Dies könne es für Investoren erschweren, festzustellen, wie viel Risiko die Banken eingegangen seien und wie stark die Bonds die Finanzstärke der Geldhäuser gefährden könnten. Die SEC schlägt vor, direkte wie auch indirekte Engagements nach Ländern aufzulisten und dabei zwischen Staatsanleihen und anderen Schuldtiteln zu unterscheiden. Die Aufforderung der SEC kommt rund zwei Monate nach dem Aus für die US-Finanzfirma MF Global. Der Konzern hatte sich mit Wetten auf europäische Staatsanleihen verhoben und in der letzten Woche seine Positionen veröffentlicht. MF Global war vor allem bei belgischen, irischen, italienischen, portugiesischen und spanischen Bonds aktiv. Sorgen vor weiteren Opfern der Euro-Schuldenkrise haben zuletzt bereits die Aktien von Morgan Stanley und der Investmentbank Jefferies Group gedrückt. Analysten gehen davon aus, dass beide Häuser stark in Europa engagiert sind.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch