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Skimming-Fälle nehmen um das Vierfache zu

Seit Anfang Jahr wurde in der Schweiz ein Anstieg der Datenklau-Attacken registriert. Besonders betroffen sind Tank- und Billettautomaten.

Eine manipulierte Tastatur eines Geldautomaten. (Archivbild)
Eine manipulierte Tastatur eines Geldautomaten. (Archivbild)
Torsten Silz, Keystone

In der Schweiz werden wieder vermehrt Tank- und Billettautomaten sowie vereinzelt auch Bancomaten manipuliert. Seit Anfang Jahr wurden 35 Skimming-Angriffe registriert, 2015 waren es im ganzen Jahr gerade mal acht Attacken.

Mit speziellen Apparaturen am oder im Automaten kopieren die Täter die Magnetstreifendaten von Konto-, Debit- und Kreditkarten und spähen die PIN aus. Als Vorsichtsmassnahme sperrten die Finanzinstitute deshalb seit Anfang Jahr 2200 Karten, wie die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) heute mitteilte. Dies sind doppelt so viele gesperrte Karten wie 2015.

Veraltete Technik

Von den aktuellen Skimming-Angriffen sind vor allem Tank- und Billettautomaten betroffen, wie es weiter heisst. Im Gegensatz zu Bancomaten hinken diese in der Technik noch etwas hinterher. Der Anstieg der Skimming-Fälle geht denn auch in erster Linie auf solche Automaten zurück.

Beim Skimming bringen die Täter spezielle Apparaturen am oder im Automaten an, um entweder die Magnetstreifendaten der Karten zu kopieren oder beispielsweise mittels Kamera den PIN-Code auszuspähen.

Um Kartenmissbrauch vorzubeugen, rät die SKP, den PIN-Code verdeckt einzugeben und darauf zu achten, dass während der Eingabe niemand über die Schultern schaut. Eine eingezogene Karte sollte sofort gesperrt werden. Zudem sollten auch Kontoauszüge regelmässig überprüft werden.

SDA/nag

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