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SMI sinkt leicht ins Minus - Nestlé und Uhrenwerte belasten

Der Schweizer Aktienmarkt hat sich am Donnerstag im Tagessaldo kaum von der Stelle gerührt.

Die Verluste vom Vormittag wurden am Nachmittag wieder ausgeglichen. Am Morgen war das Leitbarometer SMI mit Verlusten in den Handel gestartet, wobei vor allem die Abgaben in Nestlé-Titeln belasteten. Doch auch die Luxusgüterwerte Swatch und Richemont hatten nach schwachen Zahlen vom Schweizer Uhrenexport ihren Anteil am leichten Tagesminus. Positive Konjunkturdaten aus den USA halfen, die Verluste in der zweiten Handelshälfte einzudämmen. So hellte sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im Oktober überraschend deutlich auf und auch der Sammelindex der US-Frühindikatoren ist im September unerwartet kräftig gestiegen. Der Swiss Market Index (SMI) beschloss den Handel 0,07 Prozent tiefer auf 6781,72 Punkten. Der breiter gefasste Swiss Performance Index (SPI) büsste 0,03 Prozent auf 6252,96 Stellen ein. Hierzulande lagen die Nestlé-Papiere (-1,7 Prozent) nach den 9- Monatszahlen im Fokus. Der weltgrösste Nahrungsmittelhersteller verfehlte mit dem Ergebnis zwar die Erwartungen des Marktes, das Wachstum sei aber trotz des schwierigen Marktumfeldes noch immer hoch, hiess es bei Analysten. Zu den grossen Verlierern gehörten zudem die Titel der Luxusgüterkonzerne Richemont (-3,5 Prozent) und Swatch (-2,4 Prozent), die beide unter der negativen Uhren-Exportstatistik litten. So sanken die Schweizer Uhrenexporte im September erstmals seit mehreren Jahren - in den wichtigen asiatischen Absatzmärkten Hong Kong, China und Singapur sogar besonders stark. Schwächer schlossen auch die Finanzpapiere von Julius Bär (-0,7 Prozent) und Zurich (-0,2 Prozent). Der Vermögensverwalter Julius Bär schloss die Kapitalerhöhung für die Übernahme des Merrill Lynch Vermögensverwaltungsgeschäfts mit dem erwarteten Ergebnis ab. Roche-Genussscheine ( 1,0 Prozent) dagegen verhinderten zusammen mit Novartis-Papieren ( 0,6 Prozent) ein tieferes Abgleiten des SMI. Actelion-Valoren rückten um 0,6 Prozent vor, nachdem das Biotech- Unternehmen seine Quartalszahlen vorlegte. So wurden die Erwartungen ziemlich genau getroffen.

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