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Spanien und Greichenland besorgen sich neues Geld

Athen/Madrid Die Euro-Sorgenkinder Spanien und Griechenland haben sich am Dienstag neues Geld besorgt.

Athen musste für eine kurzfristige Anleihe von drei Monaten in Höhe von 1,625 Milliarden Euro 4,24 Prozent Zins bezahlen. Der Zinssatz liegt damit leicht niedriger als im vergangenen Monat. Damals betrug er 4,31 Prozent, wie die Schuldenagentur PDMA mitteilte. Griechenland leiht sich immer wieder für kurze Zeit Summen am Geldmarkt, um seine leeren Kassen zu füllen. An Kredite mit längerer Laufzeit von fünf bis zehn Jahren ist derzeit nicht zu denken. Das Land hängt daher am Tropf der Rettungshilfen von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF). Spanien konnte Kreditgeber trotz der Herabstufung seiner Bonitätsnote mit niedrigeren Renditen ködern als zuletzt. Das hoch verschuldete Land verkaufte am Dienstag Anleihen über insgesamt 4,9 Milliarden Euro. Dabei sank die Durchschnittsrendite von 18-Monats-Papieren leicht auf 3,022 Prozent von zuvor 3,072 Prozent. Die Rendite für einjährige Papiere fiel auf 2,823 Prozent nach 2,835 Prozent bei einer vorigen Emission.

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