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Spaniens Wirtschaft stagniert

Madrid Die spanische Wirtschaft stagniert.

Wie die Madrider Zentralbank am Montag mitteilte, betrug das Wachstum im dritten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum vorigen Drei-Monats- Zeitraum 0,0 Prozent. Die Zentralbank warnte zugleich davor, dass Spanien im Kampf gegen die Schuldenkrise seine Verpflichtungen gegenüber der EU möglicherweise nicht einhalten kann. Die Steuereinnahmen seien hinter den Erwartungen zurückgeblieben, und die Regierungen der spanischen Regionen hätten bei den Ausgaben nicht genügend Einsparungen vorgenommen. Spanien laufe daher Gefahr, die zugesagte Reduzierung seiner Neuverschuldung im laufenden Jahr auf 6,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts nicht zu erreichen. Die Zentralbank forderte die Regierung auf, in der Haushaltspolitik die erforderlichen Korrekturen vorzunehmen. Die Stagnation der spanischen Wirtschaft führte die Bank auf einen Rückgang der Inlandnachfrage, auf eine Flaute in der Baubranche und einen starken Rückgang der staatlichen Ausgaben zurück. Im zweiten Quartal hatte Spanien noch ein Wachstum von 0,2 Prozent erreicht. Das Wachstum im letzten Zwölf-Monats-Zeitraum - im Vergleich zum dritten Quartal 2010 - liegt nach Angaben der Zentralbank unverändert bei 0,7 Prozent.

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