Sanktionen führen zu intensiveren Stellensuchen

Eine neue Studie zeigt: Arbeitslose geben sich mehr Mühe bei der Jobsuche, wenn ihnen die kantonalen Vermittlungsstellen das Arbeitslosengeld zur Strafe kürzen.

Die Regionalen Arbeitsermittlungsstellen werden oft kritisiert. Nun zeigt sich: Ihre Massnahmen haben Erfolg. Foto: Keystone (Agentur)

Andreas Valda@ValdaSui

Wer schon mal selbst arbeitslos war, kennt den steigenden Stress gegen Monatsende. Wo soll ich mich noch ernsthaft bewerben, damit mir das Arbeitslosengeld ausbezahlt wird? Jeder Stellensuchende muss der Regionalen Arbeitsvermittlung (RAV) monatlich eine Liste von zehn Bewerbungen einreichen. Es gibt allerdings Berufe und Zeiten, in denen zehn Angebote nicht zu finden sind. RAV-Berater lassen indes kaum mit sich reden. Zehn echte Bewerbungen, oder man kürzt den Stellensuchenden das Arbeitslosengeld, lautet der Tarif.

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