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Stellenabbbau bei Bobst - Keine Entlassungen dank Verhandlungen

Zwei Monate lange Verhandlungen haben geholfen, Entlassungen beim Verpackungsmaschinenhersteller Bobst in der Westschweiz zu verhindern.

Wie die Gewerkschaft Unia am Dienstag mitteilte, ist das Beweis, dass sich gute, sozialverträgliche Lösungen finden lassen. Eine Arbeitsgruppe aus der Betriebskommission von Bobst, der Gewerkschaft Unia und der Direktion habe sich sofort an einen Tisch gesetzt, nachdem der Stellenabbau klar geworden war. Bei den Gesprächen sei der ursprünglich vorgesehene Abbau von einem Drittel der Belegschaft nach unten gedrückt worden. Auch alle Entlassungen würden unterbleiben. Dazu sind gemäss Unia Frühpensionierungen ab 63, eine Arbeitszeitreduktion, Eingliederungsmassnahmen in Zusammenarbeit mit dem SECO und die Unterstützung der 270 Bobs-Lehrlinge vorgesehen. Hinzu kommen nicht verlängerte Temporärarbeitsverträge und nicht erneuerte Abgänge. Weiter Massnahmen werden studiert. Unia beglückwünscht sich zu dieser Lösung, die den derzeit arg gebeutelten Industriestandort Waadtland stützt. Klargeworden sei das Gewicht von Konsultationsgesprächen bei Restrukturierungen. Angesichts der aktuellen Bedrohungen des Werkplatzes Schweiz müssten alle Kreise zusammenstehen.

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