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Stimmung in der deutschen Wirtschaft trübt sich weiter ein

München Die Eurokrise vermiest den deutschen Unternehmern zusehends die Laune.

Der Ifo- Geschäftsklimaindex, der wichtigste Gradmesser für die deutsche Konjunktur, fiel im Juli um 1,9 auf 103,3 Punkte. Das ist der schlechteste Wert seit März 2010. Der Index ging damit zum dritten Mal in Folge zurück, wie das Münchner Ifo-Institut am Mittwoch mitteilte. «Die Eurokrise belastet zunehmend die Konjunktur in Deutschland», sagte Ifo-Präsident Hans- Werner Sinn. Besonders stark trübte sich die Stimmung in der Industrie ein. «Die Kapazitäten werden von den Unternehmen klar weniger ausgelastet», sagte Sinn. Hoffnungsträger bleibt hingegen das Auslandsgeschäft: Die Exporterwartungen trübten sich nur leicht ein. Ein Grund dafür ist der schwache Euro, der deutsche Exporte in Übersee verbilligt. Auch im Grosshandel und auf dem Bau trübte sich die Stimmung ein. Einziger Lichtblick im Juli war der Detailhandel. Hier stieg das Geschäftsklima weiter - die Kaufleute beurteilten sowohl ihre Lage als auch die Aussichten besser als im Vormonat. Im Juni war der Ifo-Index bereits um 1,6 Punkte auf den niedrigsten Stand seit mehr als zwei Jahren gefallen. Für die Erhebung befragt das Ifo-Institut monatlich jeweils rund 7000 Firmen.

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