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Swatch mit 1,08 Milliarden Franken Reingewinn im 2010

Der Konzerngewinn des Uhrenkonzerns Swatch ist im vergangenen Jahr um 41,5 Prozent auf 1,08 Milliarden

Fr. gestiegen. Operativ hat die Swatch Group sich im Vorjahresvergleich sogar noch deutlicher verbessern können. Der Betriebsgewinn stieg um 59 Prozent auf 1,44 Milliarden Franken. Mit diesem Ergebnis seien alle bisherigen Rekordwerte übertroffen und neue Masstäbe gesetzt worden, schreibt die Swatch Group am Dienstag in ihrem Communiqué. Bereits Mitte Januar hat der Konzern mitgeteilt, dass der Bruttoumsatz 2010 trotz des starken Frankens um 18,8 Prozent auf 6,44 Milliarden Fr. gestiegen ist. Die Leistungssteigerung beim Bieler Uhrenkonzern ist vorab auf eine generell höhere Auslastung der Produktionskapazitäten zurückzuführen. Aber auch im Verkauf hat die Swatch Group mächtig expandiert. Insgesamt sind im vergangenen Jahr 1600 neue Stellen geschaffen worden. Die Mitarbeiterzahl von Swatch ist damit auf über 25'000 angestiegen. Erfolgreich war Swatch sowohl im Uhren- und Schmuckbereich als auch mit der kleinen Sparte für elektronische Systeme. Der Umsatz mit Uhren und Schmuck stieg im Vergleich zu 2009 um knapp ein Viertel auf brutto 5,5 Milliarden Franken. Beim Betriebsgewinn dieses Geschäftssegements legte Swatch gar um über 50 Prozent zu. Mit elektronischen Systemen wurden mit 440 Millionen Fr. 11,7 Prozent mehr umgesetzt als im Vorjahr. Der Betriebsgewinn der Sparte stieg von 24 auf 57 Millionen Franken. Mit einer zeitlichen Verzögerung hat sich der Aufschwung auf dem Uhrenmarkt auch im Produktionssegment von Swatch niedergeschlagen und die Profitabilität der Sparte massiv erhöht. Der Spartenumsatz stieg um 7,5 Prozent auf 1,5 Milliarden Franken, der Spartengewinn um 76 Prozent auf 169 Millionen Franken.

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