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Toshiba kürzt Jahresprognose wegen Konjunkturflaute

Tokio Der japanische Elektronik- und Chiphersteller Toshiba kappt wegen der schwächeren Wirtschaftsentwicklung seine Jahresprognose.

Die europäische Schuldenkrise, die konjunkturelle Abschwächung in China und Indien sowie der starke Yen sorgen für eine höhere Ungewissheit für die Zukunft. Der Konzern rechnet nun mit einem Betriebsgewinn von umgerechnet 2,51 Milliarden Euro statt wie bislang mit knapp 2,9 Milliarden Euro, wie Toshiba am Mittwoch mitteilte. Im abgelaufenen Quartal schlug sich Toshiba indes besser als von Experten erwartet, wenngleich der Betriebsgewinn mit 555 Millionen Euro um 23 Prozent unter Vorjahresniveau lag. Nach den Worten von Toshiba- Vizepräsident Makoto Kubo gelang es der Firma, im NAND-Chip-Geschäft wieder schwarze Zahlen zu schreiben, sowohl im Quartal von Juli bis September als auch in den sechs Monaten bis September. Bis Juni hatte dort noch ein Verlust gestanden. Toshiba sah sich im Frühjahr mit einem Überangebot an Speicherchips konfrontiert, was die Preise drückte. Die Branche hatte auf den wachsenden Markt gesetzt und die Kapazitäten zu stark ausgebaut. Toshiba kürzte dann die Produktion in der wichtigsten Fabrik um 30 Prozent. Der Konzern will die Produktion bis März 2013 nicht wieder voll hochfahren. Experten zufolge ist die Mehrheit der Speicherchips von Toshiba für die iPhones von Apple bestimmt. Toshiba ist Japans grösster Chiphersteller und weltweit die Nummer Zwei nach Samsung Electronics aus Südkorea.

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