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Trotz Aufschwung weniger Güterumschlag in den Rheinhäfen

In den Rheinhäfen beider Basel sind im ersten Halbjahr 2010 trotz des Wirtschaftsaufschwungs weniger Güter umgesetzt worden als in der Vergleichsperiode des Vorjahres.

Grund ist ein Einbruch bei den Mineralöl-Importen von nahezu einem Drittel. Der Gesamtumschlag summierte sich von Januar bis Juni auf 3,08 Mio. Tonnen. Das entspricht einem Rückgang um 10,4 Prozent, wie die Schweizerischen Rheinhäfen am Freitag mitteilten. Hauptgrund ist die wegen rückläufiger Nachfrage um 29 Prozent auf 1,32 Mio. Tonnen geschrumpfte Einfuhr von flüssigen Treib- und Brennstoffen. Immer mehr Heizöl-Konsumenten spekulieren auf tiefere Preise und füllen den Tank nicht mehr wie früher im Sommer auf. Für das zweite Halbjahr erhofft sich Branche jedoch aufgrund der niedrigen Füllstände bei den Endverbrauchern eine deutliche Belebung der Nachfrage nach Heizöl. Klar im Aufwind sind laut den Schweizerischen Rheinhäfen der Container- und der Stahlverkehr. Bei letzterem wurde mit 345'000 Tonnen das Vorjahresergebnis um 84 Prozent übertroffen. Bei den Containern wurde mit 47'285 TEU eine Steigerung um 14 Prozent verzeichnet. Stark angezogen hat mit einem Plus von 28 Prozent auf 21'904 TEU der Importverkehr. Im Export betrug die Zunahme mit 25'384 TEU nur 4 Prozent. Deutliches Indiz für die bessere Konjunktur ist die Steigerung um satte 35,1 Prozent im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat.

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