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UBS legt Milliardengewinn vor: 7,16 Milliarden Fr. Gewinn für 2010 7,1 Milliarden Fr. Netto-Neugeld im vierten Quartal

Die UBS hat im vergangenen Jahr 7,16 Milliarden

Fr. Gewinn erzielt und damit zum ersten Mal seit 2006 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Im Vorjahr hatte die UBS einen Verlust von 2,74 Milliarden Fr. anmelden müssen. Zudem nahm die Bank in der zweiten Jahreshälfte unter dem Strich wieder mehr Kundengelder entgegen, als sie verlor. Nachdem die Bank im dritten Quartal 1,2 Milliarden Kundenvermögen dazu gewinnen konnte, flossen ihr im vierten Quartal netto 7,1 Milliarden Fr. zu, wie am Dienstag mitgeteilt wurde. Damit ergibt sich für das Gesamtjahr ein Netto-Geldabfluss von 14,3 Milliarden Franken. 2009 waren es noch 147,3 Milliarden Fr. gewesen. Die Höhe der verwalteten Kundenvermögen ging zwischen Ende September und Ende Dezember von 2,18 Milliarden Fr. auf 2,15 Milliarden Fr. zurück, was laut UBS an der Schwäche von Euro und Dollar gegenüber dem Franken liegt. Die Investmentbank erzielte im vierten Quartal einen Vorsteuergewinn von 75 Millionen Franken, nachdem im Quartal davor ein Verlust von 406 Millionen Fr. in den Büchern gestanden hatte. Die Sparte konnte ihren Ertrag steigern, sieht sich aber aufgrund der weltwirtschaftlichen Lage schwankungsanfälligen Märkten ausgesetzt. Ihre Kapitalbasis stärkte die UBS weiter: Die Kernkapitalquote nach Tier-1 hob sie im Verlauf des vierten Quartals von 16,7 Prozent auf 17,7 Prozent. Weiter gab die Bank bekannt, dass der Pool für leistungsabhängige Boni um 10 Prozent auf 4,3 Milliarden Fr. reduziert worden sei. Der Personalbestand der Bank war Ende 2010 mit weltweit 64'617 Vollzeitstellen einige hundert Stellen tiefer als Ende 2009.

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