Zum Hauptinhalt springen

Uhrenexporte sinken im September erstmals seit Dezember 2009

Die Schweizer Uhrenexporte sind im Monat September erstmals seit Dezember 2009 gesunken.

Besonders stark waren die Rückgänge bei den Ausfuhren in die wichtigen asiatischen Absatzmärkte Hong Kong, China und Singapur. Zulegen konnten hingegen die Exporte in europäische Länder. Gegenüber dem Vorjahr sind die Schweizer Uhrenexporte nominal um 2,7 Prozent auf 1,73 Milliarden Franken zurückgegangen, real waren es -8,6 Prozent, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie am Donnerstag mitteilt. Allerdings hatten zwei fehlende Arbeitstage im Berichtsmonat den Aussenhandel belastet. Im dritten Quartal nahmen die Uhrenexporte um nominal 8,2 Prozent zu. Für die ersten neun Monate des Jahres beliefen sich die Ausfuhren auf 15,3 Milliarden Franken, was einem nominalen Wachstum von 13,6 Prozent entspricht. Real lag das Wachstum in den Monaten Januar bis September bei 8,5 Prozent. Asiens Wachstumsmärkte unter Druck Der Rückgang folge auf eine Phase von über 30 Monaten stetigen Wachstums und sei daher nicht beunruhigend, hält der Uhrenverband fest. Die Exportzahlen bestätigten die erwartete Wachstumsabschwächung im laufenden Jahr. Dennoch dürften die Uhrenexporte im Jahr 2012 deutlich über Vorjahr liegen. Auffallend sind die deutlichen Rückgänge in den asiatischen Wachstumsmärkten Hong Kong (-20 Prozent), China (-28 Prozent) und und Singapur (-21 Prozent). Der Wachstumstrend in diesen Ländern habe bereits seit einigen Monaten an Momentum verloren, heisst es. Dies nachdem die Uhrenindustrie dort zuvor stark gewachsen war. China rutschte in der Statistik der grössten Exportmärkte für die Schweizer Uhrenindustrie gar vom dritten auf den vierten Rang ab und wurde von Frankreich ( 2,6 Prozent) vom Podest verdrängt. Noch stärker erholten sich Italien ( 24 Prozent) und Deutschland ( 31 Prozent) von teilweise rückläufigen Exportzahlen aus der Vergangenheit.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch