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Bekommen Pharmafirmen schon bald unsere Patientendaten?

Die Schweizer Unispitäler kooperieren bei der Nutzung von Patientendaten. Nun soll auch die Pharmaindustrie Zugriff bekommen.

Bessere Behandlung dank Datenaustausch: Pflegefachfrau im Berner Inselspital. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Bessere Behandlung dank Datenaustausch: Pflegefachfrau im Berner Inselspital. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Holger Alich@Holger_Alich

Die behandelnde Onkologin von Berta Z. stand vor einem Rätsel. Eigentlich hätte die Patientin, die an einer bestimmten Form der Leukämie leidet, auf die Standardbehandlung ansprechen und sich auf dem Weg der Besserung befinden sollen. Doch die Behandlung schlug nicht wie erhofft an. Berta Z. hatte jedoch Glück: Im Unispital in Zürich gab es einmal einen vergleichbaren Fall. Und die Ärzte dort fanden die richtige Therapie. Davon erfuhren die Basler Ärzte von Berta Z., weil ihr Unispital an das Swiss Personalized Health Network (SPHN) angeschlossen ist. Bei diesem Projekt wird eine nationale Datenbank erstellt, in der das medizinische Wissen sowie behandlungsrelevante Informationen über Kantonsgrenzen hinweg zugänglich werden.

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