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Unsicherheit über Zukunft der Porsche-Holding

Stuttgart Der Vorstand der Porsche-Holdinggesellschaft hat Zweifel daran bekräftigt, ob es zu einer Fusion mit Volkswagen kommen wird.

Finanzchef Hans Dieter Pötsch sagte am Donnerstag, dass der Vorstand noch nicht mit Gewissheit sagen könne, welchen Weg die Porsche SE nehmen werde. Auf dem Weg zur Fusion seien noch nicht alle rechtlichen und steuerlichen Hürden genommen. Zunächst komme es nun auf eine erfolgreiche Umsetzung der Kapitalerhöhung bis Ende Mai 2011 an, sagte Pötsch bei der Bilanzvorstellung der Porsche SE in Stuttgart. Porsche und Volkswagen sollten nach den bisherigen Plänen bis Ende 2011 zu einem Unternehmen verschmolzen werden. Allerdings drücken Porsche Schulden in Milliardenhöhe, die vorher mit dem Erlös der Kapitalerhöhung zurückgezahlt werden sollen. Ausserdem laufen Ermittlungen gegen frühere Porsche-Manager wegen des Machtkampfes mit VW im Jahr 2009. Daraus könnten neue Milliardenforderungen an Porsche erwachsen. Erst wenn dieses Risiko aus der Welt ist, wäre der Weg zur Fusion mit VW frei. Die Ermittlungsbehörden in Stuttgart hatten aber erklärt, ihre Arbeit sei im Jahr 2011 nicht mehr zu schaffen. Pötsch erklärte, die Muttergesellschaft Porsche SE sei ein attraktives Investment. Die Gesellschaft hatte im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. August bis 31. Dezember 2010 ein Ergebnis nach Steuern von 1,3 Milliarden Euro erzielt. Die Einnahmen stammen vor allem von den beiden Beteiligungen, dem Porsche Sportwagengeschäft und dem Anteil an Volkswagen.

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