Sawiris verdient wieder Millionen

Rote Zahlen prägten jüngst das Bild des Hotelkonzerns Orascom. Nun gehts wieder aufwärts. Für das laufende Jahr zeigt sich Samih Sawiris zuversichtlich.

Gute Geschäfte im Nahen Osten, Homebase in der Zentralschweiz: Samih Sawiris entsteigt auf dem Oberalppass einem Helikopter. (Archiv, 2013)

Gute Geschäfte im Nahen Osten, Homebase in der Zentralschweiz: Samih Sawiris entsteigt auf dem Oberalppass einem Helikopter. (Archiv, 2013)

(Bild: Keystone)

Der Bau- und Hotelkonzern Orascom Development des ägyptischen Investors Samih Sawiris hat im vergangenen Jahr die Gewinnzone erreicht. Der Konzern verzeichnete einen Nettogewinn nach Minderheiten von 41,9 Millionen Franken, nach einem Verlust von 157,7 Millionen Franken 2013. Der Umsatz legte um 13,1 Prozent auf 250,5 Millionen Fr. zu, wie Orascom am Dienstag mitteilte. Die Zahlen liegen im Rahmen der Vorankündigung des Unternehmens. Sawiris baut in Andermatt am Luxusresort, sein Konzern ist an der Schweizer Börse kotiert.

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Orascom verkaufte insbesondere in Ägypten mehr Immobilien. Zudem verbesserte sich die Auslastung der Hotels gegen Ende des Jahres, nachdem die Hotels in der ersten Jahreshälfte unter fehlenden Flugverbindungen aufgrund von Reisewarnungen mehrere europäischer Länder gelitten hatten. Über das gesamte Jahr waren die Hotels gut zur Hälfte ausgelastet.

11,5 Millionen Fr. zum Umsatz trug weiter eine Vereinbarung zwischen der ägyptischen Tochtergesellschaft Orascom Hotels und Development (OHD) und einem ägyptischen Investor bei. Diese Vereinbarung sieht die Entwicklung eines Grundstücks vor. Die Gruppe will in den nächsten drei bis fünf Jahren je eine weitere solche Vereinbarung pro Jahr abschliessen.

Gesund gespart

Zum Ergebnis trugen dem Konzern zufolge weiter die Sparmassnahmen bei: Die allgemeine Kostenbasis habe per Ende Jahr im Vergleich zur Kostenbasis 2012 um 47,7 Millionen Franken gesenkt werden können.

Für das laufende Jahr zeigt sich Orascom zuversichtlich. Im ersten Quartal 2015 seien die Hotels im ägyptischen El Gouna und Salalah in Oman mit rund 70 Prozent ausgelastet gewesen. Zudem verspricht sich der Konzern Kunden aus weiteren europäischen Ländern: Orascom habe Verträge im Umfang von 24,4 Millionen Franken mit europäischen Reiseveranstaltern abgeschlossen.

sda

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