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ABB-Konzern mit deutlichem Auftragsrückgang

Der Industriekonzern ABB verliert auch im dritten Quartal an Umsatz und Gewinn. Der Auftragseingang liegt sogar deutlich unter Vorjahr. Nun muss ein neuer Finanzchef ans Ruder.

Die Zahlen gehen weiter nach unten: ABB. (Archivbild)
Die Zahlen gehen weiter nach unten: ABB. (Archivbild)
Ennio Leanza, Keystone

Der auf Energietechnik und Automation ausgerichtete ABB-Konzern hat im dritten Quartal einen Rückgang bei den Auftragseingängen erlitten. Die Bestellungen sanken um 14 Prozent auf 7,5 Milliarden Dollar. Der Umsatz reduzierte sich von Juli bis September um 3 Prozent auf rund 8,3 Milliarden Dollar.

Unter dem Strich blieb laut einer Medienmitteilung des Konzerns vom Donnerstag ein Konzerngewinn von 568 Millionen Dollar übrig. Das ist ein Rückgang im Vorjahresvergleich um 2 Prozent.

Neuer Finanzchef von Nokia

Als Gründe für den Einbruch bei den Aufträgen gibt ABB zeitliche Effekte bei der Vergabe von Grossaufträgen sowie Volumenrückgänge bei frühzyklischen Bestellungen an. In Europa gingen die Bestellungen um rund 20 Prozent zurück. Die Nachfrage kühlte sich laut den Angaben auf dem amerikanischen Kontinent als Folge der bevorstehenden Wahlen in den USA ab. In Asien reduzierte sich der Bestellungseingang um rund 5 Prozent.

In der Mitteilung gibt sich ABB-Chef Ulrich Spiesshofer entschlossen, den Konzern fit zu trimmen und sieht unter anderem Fortschritte bei der operativen Marge.

Dennoch wechselt der Finanzchef. Auf den 1. April ersetzt Timo Ihamuotila den bisherigen Eric Elzvik, der mehr als 30 Jahre lang für den Konzern tätig war. Elzvik wird sich neuen beruflichen Herausforderungen ausserhalb von ABB zuwenden, schreibt der Konzern. Der neue Finanzchef kommt von Nokia. Dort habe er entscheidend zum Turnaround, also zur Wende, beigetragen, heisst es.

(SDA)

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