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Adecco setzt Michael Page unter Druck

Arbeitsvermittler Adecco schliesst eine feindliche Übernahme der britischen Personalberatungsgruppe Michael Page nicht mehr aus.

Auf Ersuchen der britischen Übernahmekommission teilte Adecco in Zürich mit, man bleibe zwar auf eine vom Michael-Page-Management empfohlenen Übernahmeofferte ausgerichtet, halte sich derzeit aber alle Optionen offen. Adecco reagierte damit auf Presseberichte, wonach der Schweizer Konzern eine unfreundliche Übernahme ausschliesse.

Vorläufiges Angebot abgelehnt

Michael Page brach letzte Woche die Gespräche mit Adecco ab und lehnte ein vorläufiges Angebot ab. Die Michael-Page-Gruppe hatte eine Übernahme bereits früher als nicht erwünscht und unzureichend bezeichnet. Adecco bekräftigte die bereits Anfangs August kommunizierte Äusserung, man bleibe auf Übernahmeziele mit finanzieller Disziplin fokussiert.

Michael Page will sich nun mit der Übernahmebehörde auf einen Zeitplan einigen, bis wann Adecco ein angemessenes Angebot machen oder den Verzicht auf die Übernahme erklären muss. An der Börse geriet die Adecco-Aktie ins Minus und verlor zeitweise bis zu 1,9 Prozent auf 49,88 Franken.

(AP)

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