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Affäre Cahuzac hat Folgen für Dominique Reyl

Der Gründer der Bank Reyl kommt wegen dem Cahuzac-Skandal in Bedrängnis: Gegen ihn ist ein Verfahren wegen Geldwäscherei im Zusammenhang mit Steuerhinterziehung eingeleitet worden.

Die Bank steht wegen der Affäre Cahuzac in einem schlechten Licht: Logo von Reyl & Cie.
Die Bank steht wegen der Affäre Cahuzac in einem schlechten Licht: Logo von Reyl & Cie.
Keystone

Gegen den Gründer der Genfer Bank Reyl, Dominique Reyl, ist in Paris ein Verfahren wegen Geldwäscherei im Zusammenhang mit Steuerhinterziehung eingeleitet worden. Das verlautete aus Justizkreisen. Reyls Anwalt wollte dazu auf Anfrage nicht Stellung nehmen.

Der ehemalige französische Budgetminister Jérôme Cahuzac hatte der Bank die Verwaltung eines geheimen Kontos im Ausland anvertraut. Dominique Reyl hatte die Bank 1973 gegründet. Er ist seit 2008 Verwaltungsratspräsident von Reyl & Cie.

Von der UBS zur Reyl

Am Dienstag war bereits der Generaldirektor der Bank, François Reyl, aus demselben Grund von Untersuchungsrichtern angehört worden. Nnd auch gegen die Bank Reyl als Institution war ein Ermittlungsverfahren wegen Geldwäscherei im Zusammenhang mit Steuerhinterziehung eingeleitet worden.

Cahuzac hatte den Besitz eines geheimen Auslandskontos eingeräumt, nachdem er darüber zuvor monatelang die Öffentlichkeit belogen hatte. Dabei geht es um 685'000 Euro (845'000 Franken).

Nach bisherigen Ermittlungen war das undeklarierte Vermögen ab 1992 zunächst auf einem Konto bei der Grossbank UBS gebunkert und danach von Reyl & Cie. verwaltet worden. Die Genfer Privatbank überwies das Geld 2009 schliesslich an ihre Filiale in Singapur.

SDA/kle

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