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Air France fällt aus allen Wolken

Milliardenverluste, Flugzeugabstürze, Vertrauensverlust bei Kunden und Personal: Europas grösste Fluggesellschaft wird entzaubert.

Das Ende einer Legende: Am 25. Juli 2000 stürzt eine Concorde kurz nach dem Start in Paris ab.
Das Ende einer Legende: Am 25. Juli 2000 stürzt eine Concorde kurz nach dem Start in Paris ab.
Keystone

Der Tonfall in den Berichten hat sich verändert, die Zeit der Elogen ist vorbei. Air France, bis vor kurzem noch ein Vorzeigemodell der Luftfahrt, steht plötzlich als grosser Verlierer da. Die Zahlen sind desaströs: Im letzten Jahr verbuchte die französische Airline, die mit der niederländischen KLM Europas grösste Fluggesellschaft formt, einen Verlust von 1,5 Milliarden Euro. Mehr als doppelt so viel wie British Airways, etwa dreizehnmal mehr als Lufthansa. Historisch, so nennt die französische Presse den Verlust. Und das will etwas heissen: Air France erlebte schon viele schwierige Phasen in ihrer bewegten Geschichte.

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