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Apple-Aktie taucht mit Negativnachrichten

Berichte über verbogene iPhones, kaputtes iOS 8 und eine neue Sicherheitslücke. Apple-Investoren trennen sich vom Papier des Techgiganten.

Keine Lust mehr auf Apple-Aktien: Taucher gestern Donnerstag an der US-Börse.
Keine Lust mehr auf Apple-Aktien: Taucher gestern Donnerstag an der US-Börse.

Gestern war kein guter Tag an der Wallstreet. Die US-Börsen gaben deutlich nach. Der Dow Jones Industrial stand zum Handelsschluss 1,54 Prozent tiefer bei 16'945,80 Punkten. Der S&P 500 fiel um 1,62 Prozent auf 1965,99 Punkte und der technologielastige Nasdaq 100 sank um 2,11 Prozent auf 4007,82 Punkte.

Ein Händler verwies auf einen Bericht über einen Gesetzesentwurf, demzufolge der russische Staat ausländische Vermögenswerte im Zusammenhang mit westlichen Sanktionen konfiszieren könnte. Allerdings brauche es bei heiss gelaufenen Börsen – allen voran die Wallstreet – nicht viel, um die sehr nervösen Anleger zum Verkauf zu bewegen, sagte ein Analyst.

Apple-Aktie verliert vier Prozent

Regelrecht abgestraft wurden die Papiere von Apple. Sie gaben im Donnerstaghandel fast vier Prozent nach.

Offenbar sorgt die Update-Panne beim neuen Betriebssystem iOS 8 für Unsicherheit (wir berichteten). Nutzer der neusten Version des Betriebssystems berichteten über Probleme: Einige Besitzer des neuen iPhone 6 konnten keine Verbindung zum Mobilfunknetz mehr herstellen, bei anderen Nutzern funktionierte die Erkennung über den Fingerabdruck nicht mehr. Apple entschuldigte sich. In der Nacht auf heute bekam Apple nach eigenen Angaben schliesslich nun die Probleme in den Griff. Das Unternehmen stellte die Version iOS 8.0.2 zur Verfügung, die alle bisherigen Fehler beheben soll.

Verbogene iPhones

In den Onlinenetzwerken hatte sich auch Unmut über Probleme mit dem neuen iPhone 6 Plus breit gemacht. So veröffentlichten zahlreiche Nutzer Bilder ihrer verbogenen Telefone. Inzwischen hat Apple reagiert und weist die Kritik vehement zurück.

Hinzu kommt nun noch eine neue Sicherheitslücke. Bash bedroht Experten zufolge Millionen Geräte weltweit: Webserver, Rechner, Überwachungskameras und weitere Geräte, auf denen Unix-basierte Betriebssysteme laufen, darunter Apple- und Linux-Computer. Bash sei schlimmer als die Sicherheitslücke Heartbleed, die im Frühjahr in einigen Versionen des Verschlüsselungsprogramms OpenSSL aufgetaucht war, gaben Experten aus den USA an.

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