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«Asia Pacific war der stärkste Performer»

Die Credit Suisse hat im dritten Quartal 2010 einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Wie weiter? Konzern-Chef Brady Dougan analysiert im Video-Interview die Lage seiner Bank.

Die Credit Suisse hat im dritten Quartal 2010 einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Der Reingewinn schrumpfte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 74 Prozent auf 609 Millionen Franken. Schuld am Taucher ist vor allem das Investmentbanking. Vor einem Jahr hatte die Credit Suisse noch geglänzt: Dank einem starken Resultat im Investmentbanking war der Reingewinn der Grossbank auf 2,354 Milliarden Franken hochgeschossen und hatte selbst die optimistischsten Prognosen weit übertroffen.

Umso krasser fällt der Kontrast heute aus: Der Vorsteuergewinn im Investmentbanking sackte von 1,746 Milliarden Franken auf 395 Millionen Franken ab, wie die Credit Suisse am Donnerstag bekannt gab. Zudem machten Wertberichtigungen auf eigenen Verbindlichkeiten in Höhe von 589 Millionen Franken einen dicken Strich durch die CS-Konzernrechnung.

Investoren reagierten negativ

Mit solch hohen Wertberichtigungen hatte kaum ein Analyst gerechnet. Der Reingewinn von 609 Millionen Franken verfehlte die Erwartungen der Experten klar, die laut der Nachrichtenagentur AWP im Durchschnitt einen Reingewinn von 920 Millionen Franken vorausgesagt hatten. Auch der Neugeldzufluss fiel netto mit 14,6 Milliarden Franken deutlich tiefer aus als prognostiziert (19,6 Milliarden Franken).

Entsprechend negativ reagierten die Investoren: An der festeren Schweizer Börse sank der Aktienkurs bis gegen Mittag um 2,6 Prozent auf 42.20 Franken.

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