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Ausgesperrte UBS-Banker trösten sich im Pub

Alkohol statt Finanzprodukte: In London wurden gestern Dutzende UBS-Banker «beurlaubt». Einige von ihnen durften ihre Büros nicht mehr betreten. Sie suchten Unterschlupf in einem nahen Pub.

Gestern versammelten sich hier viele Krawattenträger: Pub Railway Tavern in London. (Archivbild)
Gestern versammelten sich hier viele Krawattenträger: Pub Railway Tavern in London. (Archivbild)

Es hat sie auf dem falschen Fuss erwischt: Dutzende UBS-Banker haben den Tag unerwartet nicht mit dem Handel von Finanzprodukten verbracht, sondern beim Bier im Pub Railway Tavern, einen Steinwurf entfernt von der UBS-Zentrale im Londoner Finanzdistrikt.

Jeder neu hinzukommende Kollege wird mit lautem Hallo begrüsst. «Ich bin um 7.20 Uhr ins Büro gekommen», erzählt ein Händler. «Aber mein Sicherheitschip funktionierte nicht. Ein bulliger Türsteher brachte mich zum Aufzug – wo schon ein anderer bulliger Türsteher auf mich wartete. Dann bin ich direkt hierhergekommen, also, naja, nicht wirklich direkt, weil das Pub erst um 8 Uhr aufsperrte. Also war ich vorher noch einen Kaffee trinken.»

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