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Bank EEK baut ihr Geschäft aus

Die Bank EEK konnte auch 2017 im Hypothekargeschäft und bei der Verwaltung von Kunden­geldern erneut zulegen.

Die Spitze der EEK: Verwaltungsratspräsident Manuel Ruchti (links) und Bankenchef Daniel Pfanner.
Die Spitze der EEK: Verwaltungsratspräsident Manuel Ruchti (links) und Bankenchef Daniel Pfanner.
zvg

Die Stadtberner Bank EEK weist trotz Tiefzinsphase erneut ein gutes Jahresergebnis aus: 2017 haben die Kunden fast 22 Millionen Franken zusätzlich der Bank anvertraut, was einer Zunahme von 2,2 Prozent entspricht. Die EEK verwaltet damit neu Kundengelder in Höhe von 989 Millionen Franken.

Der Zufluss hätte sogar noch höher ausfallen können, sagte EEK-Chef Daniel Pfanner am Dienstag bei der Präsentation der Jahreszahlen. Der Grund sei im ­Negativzinsumfeld zu suchen. Anders als die EEK belasten viele Privatbanken ihren Kunden auf ihre Einlagen einen Negativzins von bis zu einem Prozent. In der Folge wollten einige ihre flüssigen Mittel bei der Bank EEK parken. «Doch da sind wir sehr zurückhaltend», sagt Pfanner. «Wir haben das Wachstum gegenüber dem Vorjahr bewusst begrenzt.» Die Bank nehme die Gelder nur an, wenn der Kunde zumindest einen Teil seines Wertschriften­depots zur EEK transferiere.

Mehr Hypotheken

Ebenfalls behaupten konnte die Bank sich im hart umkämpften Hypothekargeschäft: Ihr Hypothekarportefeuille erhöhte sich um knapp 47 Millionen Franken. Das entspricht einer Zunahme von 4,3 Prozent. Auch in diesem Geschäftsbereich setzt die über 200-jährige Berner Traditionsbank auf konservative Werte und ihre Regionalität: Im Vergleich zur Konkurrenz verlangt sie vom Käufer oft mehr Eigenmittel, geografisch liegt ihr Schwerpunkt bei der Finanzierung von Wohnliegenschaften in der Stadt und der Region Bern.

Unter dem Strich erzielte die EEK-Gruppe im vergangenen Jahr einen Gewinn von 8,3 Millionen Franken. Als Genossenschaft steckt die Gruppe jedoch ihren Gewinn in die Reserven. Diese stiegen 2017 auf über 210 Millionen Franken an. Die Eigenkapitalquote liegt bei komforta­blen 18,9 Prozent – damit ist die Bank EEK im Branchenvergleich überdurchschnittlich gut gegen Risiken abgesichert.

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