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Barry Callebaut arbeitet an Schokolade aus dem 3-D-Drucker

Barry-Callebaut-Konzernchef Antoine de Saint-Affrique sieht in Schokolade aus dem 3-D-Drucker einen Zukunftsmarkt. Noch sei man aber im Versuchsstadium.

Entsteht so dereinst Schokolade? Ein 3D-Drucker im FabLab Luzern. (Archivbild: Keystone)
Entsteht so dereinst Schokolade? Ein 3D-Drucker im FabLab Luzern. (Archivbild: Keystone)

Der weltgrösste Schokoladenhersteller Barry Callebaut will seine Produkte schon bald via 3-D-Druck verkaufen. Im Interview mit der «SonntagsZeitung» sagte Konzernchef Antoine de Saint-Affrique: «Für einen Confiseur eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten, wenn er seine Torten und Kuchen mithilfe von 3-D-Druck verzieren und formen kann. Diesbezüglich sind wir bereits im Versuchsstadium. Das Schokolade-Matterhorn aus dem Drucker wird vielleicht bald Realität.»

Der im Oktober angetretene Chef äusserte sich auch zu Nahrungsmittelspekulanten. Sie seien schuld am hohen Preis für Kakaobohnen. Die Initiative gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln lehnt er dennoch ab: «Damit würde die hiesige Nahrungsmittelindustrie unnötig geschwächt werden.»

Um die Lebensqualität der Kakobauern sowie die Erträge und die Qualität der Ernten zu verbessern, habe der Konzern Programme lanciert und unter anderem Prämien an die Bauern ausgezahlt, die im vergangenen Jahr 20 Millionen Franken ausmachten. Das Ziel sei ausserdem, 100 Prozent des Kakaos nachhaltig zu produzieren.

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