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Baufirma mit 200 Angestellten ist pleite

Die Bündner Traditionsfirma Andrea Pitsch AG ist in Konkurs gegangen. Dafür verantwortlich macht sie unter anderem den ruinösen Preiskampf.

Die Andrea Pitsch AG wurde 1955 in St. Moritz gegründet.
Die Andrea Pitsch AG wurde 1955 in St. Moritz gegründet.
pitsch.ch

Das traditionelle Bündner Bauunternehmen Andrea Pitsch AG muss die Geschäftstätigkeit aufgeben. Etwa 200 Ganzjahres- und Saisonstellen gehen verloren. Als Begründung nennt die Bauunternehmung, die in der zweiten Generation geführt wird, den ruinösen Preiskampf als Folge der rückläufigen Bautätigkeit im Kanton Graubünden. Zudem seien die zurückhaltenden Investitionen in den Tourismus spürbar, unter anderem wegen des starken Frankens und wegen der Zweitwohnungsbauinitiative.

Für die Eigentümerfamilie sei dies der schwerste Tag der beruflichen Laufbahn, schreibt Andrea Pitsch in der Mitteilung vom Montag. Diverse Lösungsversuche seien erfolglos geblieben. Das Unternehmen betont, dass es nie Teil war der Untersuchung der Wettbewerbskommission wegen des Verdachts von Preisabsprachen im Baugewerbe im Kanton Graubünden.

Die Andrea Pitsch AG wurde 1955 in St. Moritz gegründet und verfügt über Niederlassungen in Thusis, Arosa und Flims. Zu den bedeutendsten Projekten des Unternehmens zählen unter anderem die dritte Röhre des Bareggtunnels, die Umfahrung Bazenheid, der Silser Tunnel, die Sanierung der Kantonsschule Chur oder auch der Neubau des Gipfelrestaurants Weisshorn Arosa.

SDA/sep

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