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Begehrte Interkontinentalflüge der Swiss

Die Fluggesellschaft Swiss hat auch im Juli mehr Passagiere befördert. Doch die Airline dämpft die Erwartungen, denn die Erlöse sind unter Druck.

1,5 Millionen Passagiere im Juli: Eine Angestellte (r.) hilft zwei Passagieren beim Quick-Check-in-Schalter der Swiss am Flughafen Zürich.
1,5 Millionen Passagiere im Juli: Eine Angestellte (r.) hilft zwei Passagieren beim Quick-Check-in-Schalter der Swiss am Flughafen Zürich.
Keystone

Die Swiss ist weiter im Aufwind. Insgesamt reisten 1,5 Millionen Gäste mit der Lufthansa-Tochter, 2,2 Prozent mehr als im Juli 2011. Allerdings schwächte sich der Zuwachs gegenüber den Monaten zuvor ab. In den ersten sechs Monaten 2012 hatte die Swiss noch einen Anstieg der Fluggäste von 4,5 Prozent erzielt.

Im Juli waren insbesondere Interkontinentalflüge begehrt, die 6,1 Prozent mehr Passagiere verzeichneten. Die Zahl der Flüge stieg um 0,9 Prozent auf 13'053, wie das Unternehmen am Donnerstag bekannt gab.

Etwas tiefer als im Vorjahr lag die Auslastung, die von 89,2 auf 88,7 Prozent zurückging. Innerhalb des Lufthansa-Konzerns ist das immer noch ein Spitzenwert: Der durchschnittliche Sitzladefaktor der Gruppe lag im Juli bei 84,9 Prozent.

Durchschnittserlöse unter Druck

Allerdings dämpfte die Swiss in ihrer Mitteilung die Euphorie: Die hohe Auslastung lasse «keine Rückschlüsse auf eine positive Entwicklung der Ertragslage zu». Denn die Durchschnittserlöse stünden weiterhin unter Druck.

Unter den einzelnen Fluggesellschaften des Konzerns zeigte die Lufthansa mit 3,6 Prozent den stärksten Zuwachs an Passagieren. Dagegen brach die Zahl der Gäste bei Austrian Airlines um 5,6 Prozent ein.

Die Geschäfte der Frachtsparte liefen weiter schlecht: Lufthansa Cargo transportierte 144'000 Tonnen Frachtgut und damit 10,5 Prozent weniger als im Vorjahr.

SDA/rub

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