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Bei Novartis rollt der Rubel

Novartis will mehr Medikamente in Russland verkaufen. Vekselberg vermittelt. Moskau gibt grünes Licht, verlangt aber ein Gegengeschäft.

Über viele Jahre hat er trotz heftiger Kritik an seinem Doppelmandat festgehalten: Daniel Vasella. Künftig wird er nur noch als Verwaltungsratspräsident amten.
Über viele Jahre hat er trotz heftiger Kritik an seinem Doppelmandat festgehalten: Daniel Vasella. Künftig wird er nur noch als Verwaltungsratspräsident amten.
Reuters
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Der Schweizer Pharmariese Novartis hat am Donnerstag den Grundstein für eine Produktionsanlage in St. Petersburg gelegt. Die Anlage im Wert von rund 120 Millionen Franken ist Teil eines Gesamtinvestments von fast 430 Millionen Franken bis 2014. Dann sollen rund 1,5 Milliarden Einheiten vom Fliessband gehen, davon überwiegend Generika. Beschäftigt werden 350 Mitarbeiter. Novartis-Chef Joe Jimenez: «Die Anlage ist der jüngste Schritt im Rahmen unserer Strategie, Patienten und Kunden in Russland besser mit Generika zu versorgen.» Fixe Abnahmeverträge zwischen Novartis und der russischen Regierung lässt das Unternehmen unkommentiert.

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